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Donnerstag, 27. Mai 2010

CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt N24-Mitarbeiter

Kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen:
"Nachrichten müssen ein wesentlicher Bestandteil des Informationsauftrages der privaten Fernsehprogramme bleiben. Die CDU/CSU-Fraktion erklärt sich solidarisch mit entsprechenden Forderungen der Mitarbeiter von N24.

Der Nachrichtenanteil über das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zeitgeschehen muss in den Vollprogrammen der ProSiebenSat. 1 Media AG in nennenswertem Umfang erhalten bleiben. Dies gilt unabhängig von der Entscheidung der Konzernführung über den zukünftigen Eigentümer des Nachrichtenkanals.

Wir vertrauen in das Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten. Nachrichten sind nicht nur für die Bundesregierung und für alle politischen Verantwortungsträger wichtig. (...)"

(Pressemitteilung, 27.05.2010)

Donnerstag, 1. April 2010

Der Spiegel: Mehrere Kaufangebote für N24

Die ProSiebenSat.1 Media AG hat eine Reihe von Angeboten für N24 erhalten. Das berichtet DER SPIEGEL in einer Vorabmeldung:
"Die Eigentümer der Nachrichtenagentur ddp, Martin Vorderwülbecke und Peter Löw, haben ebenso eine Offerte abgegeben wie der Münchner Produzent und frühere Kirch-Manager Jan Mojto (mit SPIEGEL TV als Nachrichtenlieferant). Auch der US-Konzern News Corp. von Rupert Murdoch, dem in Deutschland bereits der Abo-Sender Sky gehört, soll zumindest Interesse angemeldet haben. Im Umfeld des Konzerns wird auch der russische Besitzer des Nischenkanals Das Vierte genannt."

(Quelle: Spiegel Online)

Mittwoch, 31. März 2010

Bleibt N24 doch bei ProSiebenSat.1?

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einem 'Umkehrschwung':
Nach SZ-Informationen wird bei Pro Sieben Sat 1 derzeit "seriös" darüber gesprochen, N 24 nicht mehr abzustoßen, was als Option stets im Raum stand, sondern weiter im Konzern zu halten - möglicherweise, weil es keine lukrativen Angebote für den Sender gibt.
Vorstand und Verwaltungsrat müssten dem neuen Kurs zustimmen. Mit einer Entscheidung wird nicht vor Mai gerechnet.
Zuletzt hatte es geheißen, Spiegel TV könne die Nachrichten für Pro Sieben, Sat 1 und Kabel 1 produzieren."
(Süddeutsche Zeitung, 31.03.2010)

Mittwoch, 24. Februar 2010

Deutscher Journalisten-Verband kritisiert ProSiebenSat.1-Chef Ebeling

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen aktuelle Äußerungen des ProSiebenSat.1-Chefs Thomas Ebeling zur Bedeutung der Nachrichten in den von ihm geleiteten Privatsendern gewandt.

„Fernsehnachrichten sind kein überflüssiges Luxusgut, auf das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verzichtet werden kann“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, „sondern der Kern journalistischer Fernsehberichterstattung.“

Ebeling hatte den Fortbestand von N24 in der jetzigen Form in Frage gestellt und angekündigt, die Nachrichten in den Sendern von ProSiebenSat.1 zu deutlich niedrigeren Preisen produzieren zu wollen.

„Das ist eine klare Kampfansage an den journalistischen Auftrag des Privatfernsehens“, sagte Konken.

Die Existenzberechtigung der Privatsender leite sich nicht allein aus der Unterhaltung ab.
Der DJV-Vorsitzende appellierte an den ProSiebenSat.1-Vorstand, endlich seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden: „Das geht nur über einen Ausbau von Nachrichten- und Informationssendungen, nicht über weitere Einsparungen.“

Es sei bedauerlich, aber möglicherweise notwendig, wenn die zuständigen Aufsichtsgremien des privaten Rundfunks den Programm-Mix aus Information und Unterhaltung innerhalb der Senderfamilie unter die Lupe nehmen müssten.

Dienstag, 23. Februar 2010

Fotos statt Bewegtbild - Sparvorschlag von ProSiebenSat.1-Chef Ebeling

Über die Zukunft von Nachrichten im Privatfernsehen diskutierten am Montagabend u.a. Niedersachsens Ministerpräsident Wulff und ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling:
"Der Konzern-Chef bestätigt erst, für die Nachrichten seiner drei Vollprogramme künftig nur noch ein Drittel des aktuellen Budgets ausgeben zu wollen. Und dann antwortet er auch noch auf die Frage, wie er das denn schaffen wolle: "Man muss ja nicht immer unbedingt ein bewegtes Bild zeigen. Ein Foto reicht doch auch.""
Mehr bei Meedia.de - und in unserem Pressespiegel.

Samstag, 16. Januar 2010

radioeins: Interview mit Torsten Rossmann

In einem Gespräch mit dem radioeins-Medienmagazin hat sich Torsten Rossmann zu seinen Kaufabsichten geäußert.



(Direkt)

Dienstag, 12. Januar 2010

Vom Chef zum Inhaber: N24-Geschäftsführung plant Management-Buy-Out [Update: Interview]

N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann möchte N24 kaufen - gemeinsam mit Partnern, u.a. dem ehemaligen Spiegel-Chef Stefan Aust. In einer Betriebsversammlung am Nachmittag bestätigte einen Bericht der FAZ.

Update:
Dem Tagesspiegel hat Torsten Rossmann ein ausführliches Interview gegeben, das jetzt online ist.

Weitere Artikel in unserem Pressespiegel.

Freitag, 8. Januar 2010

FAZ: Landesmedienanstalten erwägen gesetzlich festgelegtes Nachrichten-Budget

Die Direktoren der Landesmedienanstalten erwägen, Privatsender zur Produktion "eigenständiger" Nachrichten zu verpflichten. Das berichtet die FAZ [€] unter Berufung auf eine Beschlussvorlage. Kommerzielle Sender müssten demnach künftig einen festgelegten Anteil ihrer Programmausgaben für die Produktion von Nachrichten ausgeben. In dem Papier heißt es:
"Die Verpflichtung zu einem eigenständigen publizistischen Nachrichtenangebot sollte denjenigen Unternehmen auferlegt werden, deren Zuschauermarktanteil fünfzehn Prozent erreicht und übersteigt. Das sind derzeit Pro Sieben Sat.1 und die RTL-Gruppe."
Die Landesmedienanstalten könnten die Vorlage auf ihrer Sitzung am 19. Januar beschließen.

(Quellen: Faz.net [€] - auch Meedia)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Medienwächter sorgen sich um Nachrichten im Privat-TV

"Es gab hier ein Grundverständnis dafür, dass eine Senderfamilie eigene Nachrichtenprogramme auch dann anbietet, wenn sich diese Beiträge auf den entsprechenden Sendeplätzen nicht mit Werbung gegenfinanzieren lasse. Daran müssen sich die Veranstalter auch in Zukunft messen lassen."
Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (Quelle: Pressemitteilung, 17.12.2009)

Zapp (NDR): Der Wert von Nachrichten bei N24

Das Medienmagazin "Zapp" hat der Lage bei N24 einen Beitrag gewidmet. Das Video kann man sich hier online anschauen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Der Spiegel: N24-Pläne stoßen auf heftigen Widerstand in der Politik

"Für deutlichen Protest in der Politik sorgt die Aussage von ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling, Nachrichten seien für den TV-Konzern ein Zuschussgeschäft, daher würden alle Optionen bis zum Ausstieg beim Kanal N24 geprüft. (...)

Einer solchen Aussage liege ein "völliges Missverständnis des dualen Rundfunksystems zugrunde, in dem es auch für den privaten Rundfunk eine klare Verantwortung gibt", sagt Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Die Verpflichtung der Sender zur Information sei "kein Privatvergnügen von Politikern. Sie ist geltendes Recht und war eine Voraussetzung für die Zulassung der Privaten".

Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers will den Sender im Zweifel stärker verpflichten: "Ein Rundfunkstaatsvertrag ist notfalls schnell geändert", so Rüttgers. (...) Mitte Dezember soll über mögliche gesetzliche Änderungen in der Rundfunkkommission der Länder debattiert werden."
(Quelle: Der Spiegel)

Montag, 30. November 2009

Pressespiegel